Lage

Alle Pfaffenhofener Weinberge der Wachtstetters gehören zur Einzellage Hohenberg. Der warme Südhang des Heuchelberges weist bis zu 65 Prozent Neigung auf und besteht im unteren Teil überwiegend aus Gipskeuper, während im oberen Drittel der Schilfsandstein dominiert. Der höchste Punkt liegt bei 300 Metern. Die Top-Qualitäten stammen in der Regel von den höher gelegenen Weinbergen, wo die Bodenauflage karg ist und die Rebe ihre Wurzeln weit nach unten in den Sandstein treiben muss, um an die notwendigen Nährstoffe zu kommen. Während weiter unten die Zaber, ein Nebenfluss des Neckars, über Jahrmillionen dem Gipskeuper stark zugesetzt hat, ließ sich der etwa 80 Meter höher liegende Schilfsandstein nicht erweichen – er bildet oberhalb von Pfaffenhofen ein kleines Plateau, welches das Zurückweichen der Hangkante verhindert. Bruchstücke und vor allem zu Sand aufgewitterte Anteile der Felsen sind in den Weinbergen mit dem grauvioletten Mergeln des Gipskeupers vermischt. Der mineralreiche, aber gut durchwurzelbare und nicht zu schwere Boden bietet ideale Bedingungen für das Wachstum der Reben.